Blick vom Kirchturm

Die Initiative stellt sich vor

Wir setzen uns für eine Verschönerung des Friedrich-Wilhelm-Platzes ein und orientieren uns dabei an dem Aussehen und den Funktionen, die der Platz früher einmal gehabt hat. Wir streben eine Neugestaltung an, die den Bedürfnissen und Interessen der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger besser entspricht. Wir wollen, dass der Friedrich-Wilhelm-Platz wieder ein Ort wird, in dem wir alle uns gerne treffen und aufhalten und der vielfältig genutzt werden kann. Es gibt Beispiele erfolgreicher Initiativen in unserer Stadt, die uns dazu Mut machen! Das derzeitige Aussehen des Platzes ist bestimmt durch die Verkehrswege, die den Platz kreuzen. Die vielspurige Bundesallee zerschneidet den Platz in eine West- und eine Osthälfte und erschwert das Überqueren sowie die Verbindung zwischen beiden Seiten. Fußgänger und Radfahrer müssen Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen oder die Tunnel der U-Bahn im Untergrund benutzen. Die Grünanlagen sind wenig attraktiv und gelten bei der Stadtverwaltung nur noch als »Straßenbegleitgrün«. Sie dienen dem Auslauf von Hunden und als »öffentliche Toilette« und haben wenig mit dem zu tun, was wir uns unter einem »Platz« vorstellen.»Unser Platz«, so wie wir ihn uns wünschen, verbindet die anliegenden Quartiere und bietet Dienstleistungen vielfältiger Art, die von allen Seiten leicht zu erreichen sind, eröffnet Räume zum Treffen und zum Austausch, zum Verweilen und zum bequemen Erreichen von Wohnungen, Geschäften und Büros.

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So sieht er aus

URBANIS hat uns einen Wasseranschluss spendiert . URBANIS ist die Immobilientochter der BVG.  Wo kann man ihn sehen? – Auf der Rückseite von Wolfgangs Schneller Imbiss. Der Anschluss hat einen eigenen Zähler für Sprengwasser. Wir werden die Wasserkosten mit dem Pächter abrechnen. Ein Wunsch geht damit in Erfüllung : Bisher hatten wir immer nur gehört, dass der Bezirk sich nicht für einen Wasseranschluss engagieren werde und die Kosten im hohen vierstelligen Bereich liegen würden.

Es gibt übrigens zwei Schlüssel, damit nicht unbefugt Wasser entnommen werden kann: Einer ist dauerhaft im Imbiss hinterlegt. Der andere wird vom Vorstand verwaltet.

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Oberirdisch: Kein Plan

Liebe Leser dieses Blogs,

soeben habe ich erfahren, dass es oberirdisch nicht weitergeht. Die Objektplanung ist nicht in Auftrag gegeben worden und es wird erwogen, einen Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes durchzuführen. Wie war denn der bisherige Verlauf?

Am 6. Oktober 2016 sind die Anwohner von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in einer öffentlichen Veranstaltung aufgefordert worden , ihre Ideen und Wünsche zur Zukunft des Platzes mitzuteilen. Sodann hat die Gruppe Planwerk an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet, deren Ergebnisse am 27.04.2017 vorgestellt und bei erstaunlich hoher Bürgerbeteiligung diskutiert worden.

Alle haben erwartet, dass im Sinne der Vorschläge von Planwerk die Objektplanung in Auftrag gegeben wird – zumal die BVG mit der U- Bahnsanierung  und dem Aufzugsbau fristgerecht fertig wird.

Die zuständige Senatorin Katrin Lompscher hat sich das Thema Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben. Erleben wir hier, dass die Bürger hinters Licht geführt werden?

Ich habe heute ein Schreiben an die Senatorin geschickt, in dem ich sie auffordere, darauf hinzuwirken, die Objektplanung unverzüglich  in Auftrag zu geben.

Ihr Michael Haarmann

Vorstand Initiative Friedrich – Wilhelm – Platz e. V.

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Der große Regen…….

hat uns gezwungen, die Lange Tafel abzusagen:

Max vom Friedrich – Wilhelm -Platz 13 und seine Kollegen haben sich aber an ihre Zusage gehalten,   (in den paar Minuten ohne Regen) einige fetzige Intros zu spielen:

Die 40 von der Bäckerei SCHNELL gestifteten Laugenbrezeln wurden wir trotzdem los:

Beim nächsten Mal kaufen wir die Brezeln: Versprochen!

Fotos: Kerstin Maul

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Ausgezeichnete Arbeit von Planwerk

Die Gruppe Planwerk hat am 27. April die Konzeptionen zur Neugestaltung des Platzes vorgestellt.  Die Teilnehmer der Veranstaltung haben einen Link erhalten, der den Zugang  zu den Charts eröffnet. Wir nehmen aus den zahlreichen Charts ein wichtiges heraus:

Was uns gefällt:  Die Querung Ost/West nimmt Bezug auf die historische Form,  die Nord/Südachse wird akzentuiert , die Flächen werden neu geordnet ,die Fahrradwege auf die Straße verlegt und der Kirchenvorplatz vergrößert.

Dazu kommen zahlreiche weitere Ideen und Verbesserungen. Vieles haben wir als Initiative schon vorgedacht und geplant; wir freuen uns natürlich,  dass wir nicht umsonst gearbeitet haben.

 

 

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Aktionstag 06. Mai – Dank an alle Beteiligten

Am Aktionstag kamen ziemliche Mengen Müll zusammen, die auf dem Platz gesammelt wurden . Die Grünen und die grüne Jugendorganisation waren besonders stark engagiert. Das Ergebnis zeigt das Foto; nicht zu sehen sind die Spritzen (mindestens 13 Stück, teilweise mit frischem Blut), die dank der Handschuhe (hat die  gestellt) und der Holzgreifer (ebenfalls von der   ) geborgen werden konnten.

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Wir machen mit bei Machen Berlin

Am Samstag,  06.05. 2017 treffen wir uns um 11.00 Uhr mitten auf dem Platz und wollen sowohl dem Müll als auch dem Unkraut zu Leibe Rücken. Bitte erscheint zahlreich – jedermann kann mitmachen. Die    versorgt uns mit Arbeitsmaterialien.

Bevor wir das Unkraut ausreißen, werden wir etwas über die Botanik erfahren:  Frau Dr. rer. nat. Isolde Hagemann erklärt uns die vitalen Widersacher, die sich als „Unkraut“ auf den Beeten breitmachen. Treffpunkt hierfür ist das Beet Görresstraße/Bundesallee (beim Hotel Klee) um 11.30.